Wenn Sehvermögen und Geschicklichkeit abnehmen reinigen ältere Leute ihre Zähne meist weniger gründlich. Das Resultat ist eine vermehrte Ablagerung von Plaque-Bakterien, welche die Hauptursache für Zahnfleischentzündungen und Karies sind.
Werden Zahnfleischentzündungen (Gingivitis) nicht behandelt, entwickelt sich oft eine parodontale Erkrankung (Parodontitis) welche zum Verlust der Zähne führen kann. Mit zunehmendem Alter zieht sich auch das Zahnfleisch zurück, was zu freiliegenden Zahnhälsen und –wurzeln führt. Diese Gebiete sind aufgrund des mangelnden Schutzes durch den Zahnschmelz anfälliger für Karies und werden schneller und breitflächiger angegriffen.
Zusätzlich zeigen wissenschaftliche Studien, dass Parodontitis den Gesundheitszustand beeinflussen kann oder umgekehrt vom Gesundheitszustand beeinflusst wird. Es konnte eine Verbindung zwischen parodontalen Erkrankungen und Allgemeinerkrankungen, wie Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, der Atemwege, des Immunsystems und Diabetes, nachgewiesen werden.
Sich ändernde Essgewohnheiten oder auch regelmässige Medikamenteneinnahme können das Gleichgewicht der Mundhöhle stören und führen zu einem trockenen Mund mit vermindertem Speichelfluss. Mehr als 50% der Bevölkerung leidet unter diesem Phänomen. Der Speichel übernimmt mehrere Funktionen: Er hält den Mund feucht und neutralisiert gleichzeitig die Säuren, die sich nach dem Essen bilden und remineralisiert damit den Zahnschmelz. Wenn sich der Speichelfluss vermindert, so führt dies gleichzeitig zu einer erhöhten Anfälligkeit für Karies und Zahnfleischentzündungen. Deshalb ist eine gründliche Mundhygiene für ältere Menschen sehr wichtig.
Eine Kombination aus hochwertigen und sanften Produkte unterstützt schwaches Zahnfleisch gesund zu bleiben und verhindert das Auftreten von Zahnfleischprobleme.
Geeignete Produkte sind sehr weiche Zahnbürsten, fluoridhaltige Zahnpasta und Mundspülungen.